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Yngvar Sandström

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Yngvar Sandström (1931-2009) schloss 1948 sein Studium an der heutigen HDK-Valand der Universität Göteborg ab und ging direkt zur Möbelherstellung bei NK Verkstäder in Nyköping, dem Produktionszweig des Stockholmer Kaufhauses Nordiska Kompaniet. Seine dortigen Jahre brachten ihn in den Mittelpunkt der Triva-Serie, einem NK-Möbelprogramm, das aus Elias Svedbergs Flat-Pack-Konzept von 1944 hervorging und sich in den Nachkriegsjahrzehnten unter dem Label NK-bo zu einer breiteren Palette von Wohnmöbeln entwickelte.

Sandström trug mehrere Stücke zur Triva-Serie bei, am bekanntesten die Tokyo-Bank, eine Lamellenbank aus Eichenholz, die in Nyköping produziert und im Oktober 1964 datiert wurde. Er entwarf auch Beistell- und Nachttische aus Teakholz und Eichenholz für die Kollektion, die alle die charakteristische skandinavische Zurückhaltung der Serie teilten: ehrliche Materialien, einfache Verbindungen und Formen, die mühelos alterten.

1960 gründete Sandström zusammen mit Alf Svensson, der zuvor mit DUX zusammengearbeitet hatte, S-design in Malmö. Das Studio übernahm Aufträge von mehreren Herstellern, darunter Bergbom Belysning, Miljöexpo und Nässjö Stolfabrik, und arbeitete mit Herstellern von Rattanmöbeln auf den Philippinen zusammen. Das technisch anspruchsvollste Projekt der Partnerschaft war der Sessel Galaxy für DUX, der 1971 auf den Markt kam. Der aus Spritzgusskunststoff gefertigte Galaxy mit seiner hohen, umschließenden Rückenlehne erforderte ein kundenspezifisches Produktionswerkzeug, das über ein Jahr hinweg für eine halbe Million Kronen gebaut wurde. Der Sessel wurde ein internationaler Erfolg und ist das Design, das am engsten mit Sandström und Svensson verbunden ist. Seine Silhouette im Space-Age-Stil hat ihn zu einem festen Bestandteil von Diskussionen über skandinavische Kunststoffmöbel des späten 20. Jahrhunderts gemacht.

Sandströms Auktionspräsenz erstreckt sich über beide Perioden seiner Karriere. Tische und Aufbewahrungsmöbel aus der Triva-Serie erscheinen bei schwedischen Auktionshäusern wie Crafoord Malmö und SAV Sickla, wobei ein Triva-Couchtisch 4.277 EUR erzielte und ein Esstisch aus derselben Serie für 3.200 SEK verkauft wurde. Die Tokyo-Bank wurde für rund 4.000 SEK verkauft. Galaxy-Sessel, oft gemeinsam unter Svensson und Sandström gelistet, ziehen Sammler von Space-Age-Design auf Auktionen in ganz Schweden und international an.

Bewegungen

Scandinavian ModernSpace Age designFunctionalism

Medien

Furniture designSeating designPlastic furniture

Bemerkenswerte Werke

Tokyo Bench1964Solid oak
Triva Series tablesTeak, oak
Galaxy Lounge Chair1971Injection-moulded plastic, upholstery

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