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Svante Skogh

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Svante Skogh baute seine Karriere auf einer einfachen Überzeugung auf: dass alltägliche Möbel sowohl ehrlich in ihrer Konstruktion als auch angenehm im Gebrauch sein sollten. In den 1950er und 1960er Jahren arbeitete er in Schweden und wurde zu einem der produktivsten Designer der schwedischen Moderne. Er produzierte benannte Serien für eine Reihe regionaler Hersteller, anstatt seine Produktion auf ein einziges Unternehmen zu konzentrieren.

Nach seiner Ausbildung an der Konstfack, der Universität für Kunst, Handwerk und Design in Stockholm, entwickelte Skogh eine Formensprache, die auf warm gemasertem Teakholz, Eiche und Nussbaum basierte. Seine benannten Serien – "Bodö" (Sofas und Sessel für AB Hjertquist & Co in Nässjö), "Vindö" (Essgruppen aus Nussbaum für Möbelfabriken Balder in Vaggeryd), "Rosetto" (Esszimmerstühle und Sideboards für Abra möbler in Smålands Taberg), "Pallas" (Polstermöbel) und "Borgia" (Aufbewahrungsmöbel für Seffle Möbelfabrik) – hatten jeweils einen eigenen Charakter, teilten aber die zurückhaltenden Proportionen, die typisch für schwedische Nachkriegsinnenräume waren.

Über diese Hauptserien hinaus ist die Breite seiner Kooperationen bemerkenswert. Er entwarf Stücke für Ruda Snickeri, AB Gottfrid Carlsson & Söner, Breox in Oderljunga, Förenade Möbelfabrikerna in Linköping und AB Möbelfabriken Balder in Vaggeryd. Die Schreibtischserie "Uddebo" für Balder und die Stapeltische für Seffle Möbelfabrik fanden in dieser Zeit Eingang in viele schwedische Haushalte. Diese Verteilung auf mehrere Fabriken spiegelt die Arbeitsweise der schwedischen Möbelindustrie dieser Ära wider – Designer arbeiteten freiberuflich für ein Netzwerk kleinerer regionaler Hersteller, die jeweils Produktion und Vertrieb in ihrem eigenen Gebiet übernahmen.

Skoghs Schaffen umfasste das gesamte Spektrum der Wohnmöbel: Couch- und Esstische, Sets von Stapeltischen, Polstersofas, Esszimmerstühle, Sideboards, Schränke und Schreibtische. Seine Materialien waren in früheren Arbeiten stark von Teakfurnier geprägt und verschoben sich in späteren Serien hin zu massivem Nussbaum, was einen breiteren Wandel im skandinavischen Geschmack dieser Zeit widerspiegelt.

Auf dem nordischen Auktionsmarkt tauchen seine Werke regelmäßig bei Stockholms Auktionsverk und Bukowskis auf, wobei Stücke auch über regionale Häuser wie Borås Auktionshall und Crafoord Auktioner den Weg finden. Die 34 auf Auctionist verzeichneten Objekte verteilen sich auf Tische, Stühle, Aufbewahrungsmöbel und Sitzgruppen, wobei das bisherige Spitzenresultat der Schreibtisch "Uddebo" mit 15.656 SEK ist. Die Preise liegen im zugänglichen Bereich für schwedische Möbel der Mitte des Jahrhunderts, was seine Arbeiten zu einem praktischen Einstiegspunkt für Sammler macht, die sich für diese Ära interessieren.

Bewegungen

Swedish ModernScandinavian Mid-Century Design

Medien

Furniture DesignTeakWalnutOak

Bemerkenswerte Werke

Bodö sofa and armchair series (AB Hjertquist & Co, Nässjö)
Vindö dining group in walnut (Möbelfabriken Balder, Vaggeryd)
Rosetto dining chairs and sideboard (Abra möbler, Smålands Taberg)
Uddebo writing desk (AB Möbelfabriken Balder, Vaggeryd)
Borgia sideboard (Seffle Möbelfabrik)

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