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Roland Lindberg

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Roland Lindberg wuchs in Kalmar an der Südostküste Schwedens auf, und das Licht dieser Küstenlinie – das graugrüne Wasser, das flache Land, das über Öland auf den Himmel trifft – begleitete ihn sein ganzes Malerleben. Geboren am Weihnachtstag 1935, studierte er an der Östermalms målarskola in Stockholm bei Evert Lundqvist, einem der einflussreichsten schwedischen Maler der Nachkriegszeit. Lundqvists Lehre, die auf einem direkt expressiven, aber disziplinierten Umgang mit Farbe und Form basierte, hinterließ sichtbare Spuren in der Art und Weise, wie Lindberg seine Leinwände strukturierte.

Sein Werk umfasst Landschaften von der Kalmarer Küste und Öland, Interieurs, Stillleben, Porträts und figurative Arbeiten mit einem, was seine Zeitgenossen als "oppositionellen Geist" bezeichneten – ein Ausdruck, der auf die Bereitschaft hindeutet, Figuren in Spannung zu ihren Umgebungen zu setzen, anstatt sie einfach nur abzubilden. Er unternahm mehr als zwanzig Studienreisen durch Europa und Afrika und erweiterte das visuelle Vokabular eines Malers, der in der provinziellen schwedischen Landschaft verwurzelt war.

Lindberg lebte den größten Teil seines Erwachsenenlebens in Vetlanda in Småland, kehrte aber in seinen späteren Jahren in die Region Kalmar zurück und ließ sich in Alem nieder, wo er im Oktober 1993 im Alter von siebenundfünfzig Jahren starb. In den 1980er Jahren nahm er unter dem Sammelnamen "De Nio" (Die Neun) an Gruppenausstellungen teil, zusammen mit einer Gruppe schwedischer Maler, darunter Ragnar Persson und Calle Johansson. Die Galerie, die ihm seine erste Einzelausstellung gab, die Galerie Belle in Västerås, wählte ihn 1967 zu ihrem Eröffnungskünstler – eine Vertrauensposition in den schwedischen regionalen Kunstkreisen dieser Zeit.

Seine Werke gingen in die Sammlungen des Moderna museet in Stockholm, des Göteborgs konstmuseum, des Kalmar konstmuseum, des Västerås konstmuseum, des Jönköpings museum, des Vetlanda museum und des Smålands konstarkiv ein. Auf dem schwedischen Auktionsmarkt wurden die 23 Objekte bei Auctionist hauptsächlich über das Kalmar Auktionsverk und Häuser im Südosten Schwedens verkauft, was die regionale Konzentration seines Rufs widerspiegelt. Die verzeichneten Zuschlagspreise waren bescheiden – das höchste Ergebnis sind 633 SEK für ein Ölgemälde auf Tafel mit dem Titel "Blommande strand" (Blühendes Ufer) – was darauf hindeutet, dass seine Werke eher aktiv innerhalb einer engagierten regionalen Sammlerbasis als auf dem breiteren nationalen Markt zirkulieren.

Bewegungen

Neo-RealismSwedish Modernism

Medien

Oil on canvasOil on panel

Bemerkenswerte Werke

Blommande strand (Flowering Shore)Oil on panel
Sunny day / Solig dagOil on canvas
Portrait1960Oil on canvas

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