
KünstlerSwedish
Ove Persson
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Ove Persson wurde am 21. Oktober 1925 in Piksborg, einem kleinen Bahnhofsdorf in der Gemeinde Ljungby, Grafschaft Kronoberg, geboren. Sein Vater, Karl Albin Persson, arbeitete als Bahnhofsvorsteher an der Schmalspurbahn Halmstad-Bolmen, und die Familie lebte von 1936 bis 1940 auf dem Bahnhof Byholma, wo Ove eine einklassige Schule besuchte, die sich vier Jahrgänge teilten. Diese frühen Jahre an der Eisenbahn prägten die Motive, zu denen er sein Leben lang zurückkehren sollte.
Persson war weitgehend Autodidakt. Bevor er sich der Malerei als Hauptberuf widmete, arbeitete er als Postbote, eine Tätigkeit, die ihn durch die Landschaft Hallands führte, die er später malte. Um 1960 entschied er sich, professionell zu malen, und in den 1970er Jahren reichte das Einkommen aus seiner Arbeit aus, um seine Familie zu ernähren, wobei seine Frau Sonja sich um die praktischen Aspekte der Atelierführung und den Verkauf der Werke kümmerte.
Seine Gemälde konzentrieren sich auf die Welt, wie sie in den 1940er Jahren existierte: Bahnhöfe mit wartenden Passagieren, Güterwagen auf Abstellgleisen, Marktplätze in südschwedischen Städten, Kirchgemeinden und das sanfte Licht des Fylleån-Flusstals. Die Öltafeln sind in gedämpften, grau-grünen Tönen ausgeführt, die den Szenen eine Qualität der Erinnerung und nicht der Dokumentation verleihen. Neben den Ölgemälden schuf er Aquarelle in leuchtenderen Farben, Farblithografien, Zeichnungen und gelegentlich Skulpturen. Werke wie "Byholma Station", "Bönemöte", "Torghandel" und "Stationen" gehören zu den Titeln, die in Auktionskatalogen wiederholt vorkommen.
Persson stellte während seiner gesamten Karriere in ganz Schweden aus. Seine Gemälde gingen in die ständigen Sammlungen der Gemeinden Falkenberg, Halmstad und Umeå ein. Eine Gedenkausstellung fand 2010 in Steninge statt, mehr als ein Jahrzehnt nach seinem Tod im Jahr 1999, was das anhaltende lokale Interesse an seinem Werk widerspiegelt. Die Londoner Galerie Panter and Hall hat seine Werke ebenfalls über ihr Archivprogramm betreut und ihm so eine gewisse Bekanntheit außerhalb Skandinaviens verschafft.
Auf Auktionen werden Perssons Werke hauptsächlich über Häuser in Südschweden verkauft. Helsingborgs Auktionskammare verzeichnet den größten Anteil seiner Lose, gefolgt von Laholms Auktionskammare und Halmstads Auktionskammare. Über rund 50 erfasste Lose auf Auctionist führen seine Ölgemälde durchweg die Preisliste an, wobei das Spitzenergebnis 1.599 SEK erreichte. Farblithografien, signiert und nummeriert in Auflagen von etwa 260 Exemplaren, erscheinen regelmäßig und stoßen auf beständiges Sammlerinteresse, einschließlich Verkäufen in Euro bei Häusern mit größerer geografischer Reichweite.