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Nils Göran Johansson
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Nils Göran Johansson ist ein schwedischer Maler, dessen Werk fest in der Tradition der persönlichen erzählerischen figurativen Malerei steht. Seine Leinwände und Tafeln tragen Titel, die sofort seine Sensibilität signalisieren: „Alice im Wunderland“, „Don Quijote in Dalarna“, „Adam und Eva – Der Sündenfall“, „Die Tigerjagd“. Hier ist eine Verspieltheit am Werk, ein Künstler, der die Malerei als Bühne behandelt, auf der literarische, mythologische und alltägliche Charaktere gleichberechtigt aufeinandertreffen können.
Seine technischen Vorlieben sind fest in Acryl verwurzelt, das er auf Tafel, Leinwand und Aquarellpapier verwendet – ein vielseitiges Material, das seiner direkten, selbstbewussten Handhabung entspricht. Werke, die auf das Jahr 2025 und 2026 datiert sind, bestätigen, dass Johansson ein aktiver Maler geblieben ist und weiterhin in verschiedenen Formaten produziert, von intimen Tafelbildern bis hin zu größeren Leinwänden, die bis zu 100 cm reichen.
Die figurative Thematik ist breit gefächert. Landschaften erscheinen neben Porträts, Tiermotiven, Stillleben und Szenen aus Folklore und literarischer Vorstellungskraft. Das Bootsbild „Segelbåtar“ und das Sommerhaus „Sommarhus“ zeigen seine Auseinandersetzung mit nordischen Außenthemen, während Werke wie „Rymdblommor“ (Weltraumblumen) und „Das Herz des Waldes“ eine lyrischere Innenwelt andeuten.
Johanssons Werk wird hauptsächlich über Södermanlands Auktionsverk vertrieben, das die große Mehrheit seiner Auktionsauftritte ausmacht – 21 von 25 erfassten Losen in der Auctionist-Datenbank. Die Preise bei Auktionen waren bescheiden, im Allgemeinen im Bereich von 300-400 SEK, was ihn im zugänglichen Bereich des schwedischen Sekundärmarktes platziert. Seine Werke erscheinen auch über Auctionet und kleinere regionale Häuser wie Gomér und Andersson Jönköping und Auktionsmagasinet Vänersborg, was auf Sammler in ganz Mittel- und Südschweden hindeutet.