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Marika Lang
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Marika Lang wurde 1961 in Göteborg in eine Familie geboren, in der Kunst zum täglichen Leben gehörte. Ihr Vater Yngve Johansson war Maler und Bildhauer; ihre Mutter Ruth war ausgebildete Schauspielerin. Bereits im Alter von sieben Jahren nahm Marika an Gruppenausstellungen teil, und die früh entwickelte visuelle Gewohnheit blieb bestehen: 1990 machte sie die Kunst zu ihrem Vollzeitberuf, ein Engagement, das sie seither aus ihrem Atelier in Aspekullen in Kullavik, etwa zwanzig Kilometer südlich von Göteborg, aufrechterhält.
Langs Werk durchläuft mehrere deutliche Phasen. Sie begann mit konventioneller Landschaftsmalerei, durchlief Perioden der Abstraktion und des Surrealismus und fand schließlich zu der naiven Bildsprache, die ihr reifes Werk kennzeichnet. Der Wandel war kein Rückzug vor der Raffinesse, sondern eine bewusste Hinwendung zur Direktheit – Figuren, die mit souveräner Einfachheit gezeichnet sind, Farbe, die eher auf emotionaler Wirkung als auf naturalistischer Genauigkeit beruht, Kompositionen, die eine Stimmung oder einen Moment zu einem einzigen lesbaren Bild verdichten. Das alltägliche Stadtleben in und um Göteborg liefert beständig Stoff für ihre Werke: Hafenkaffees, der Fischmarkt Feskekörka, die Poseidon-Statue am Götaplatsen, Abschlussstudenten in ihren weißen Kappen, Paare unter gemeinsamen Regenschirmen, Szenen aus dem Kaufhaus NK. Die Stadt fungiert gleichzeitig als Kulisse und als Darsteller.
Öl auf Leinwand ist ihr Hauptmedium, und sie nutzt das Material für Textur und Tiefe, die ein flacher Druck nicht wiedergeben kann. Sie arbeitet auch intensiv in Farblithografie, mit Auflagen, die typischerweise von etwa 250 bis 360 Exemplaren reichen, und in Mixed Media, die Zeichnung, Malerei und Collage kombiniert. Ihre Drucke gehören zu den zugänglichsten Einstiegspunkten in ihr Werk und transportieren Göteborg-Motive in signierten und nummerierten Auflagen.
Internationale Ausstellungen umfassen die Ilkley Art Fair in England, die Scandinavian Art Expo in Florida, Praha Graphic 97 in Prag und eine Ausstellung im Museum Schloss Rheydt in Deutschland. In Schweden wird ihre Arbeit in Galerien wie Galleri Hammar und Couleur Konsthandel gezeigt.
Auf Auktionen stammen Marika Langs 51 Lose bei Auctionist überwiegend aus Göteborg und Westschweden, wobei Göteborgs Auktionsverk den größten Anteil ausmacht. Der höchste verzeichnete Preis bei Auctionist beträgt 7.000 SEK für eine Mixed-Media-Figurenszene am Poseidon in Göteborg, gefolgt von 3.200 SEK für ein Mixed-Media-Werk und 2.200 SEK für die Farblithografie "Göteborgs fiskhamn". Lithografien von Abschlussstudenten und Hafenmotiven sind die am häufigsten gehandelten Werke, was die Göteborg-Topografie bestätigt, die sich durch fast ihr gesamtes Schaffen zieht.