
KünstlerSwedish
Lars Lerin
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Lars Lerin malt die Winter Skandinaviens, als wäre die Kälte selbst eine Farbe. Seine großformatigen Aquarelle von schneebedeckten Wäldern in Värmland, zugefrorenen Seen und kargen Küstenlandschaften fangen die besondere Qualität des nordischen Lichts in seiner tiefsten und atmosphärischsten Form ein. In der Nass-in-Nass-Technik schafft er Kompositionen von bemerkenswerter Flüssigkeit, bei denen die Grenzen zwischen Himmel und Land in Grau-, Blau- und Weißtönen verschwimmen, die sowohl präzise als auch elementar wirken.
Geboren in Munkfors, Värmland, studierte Lerin an der Gerlesborg School of Fine Art (1974-1975) und an der Valand School of Fine Arts in Göteborg (1980-1984). Er gilt weithin als einer der weltweit führenden lebenden Aquarellmaler, ein Ruf, der auf dem Umfang und dem technischen Ehrgeiz seiner Werke beruht. Während Aquarell oft mit intimer, kleinformatiger Malerei assoziiert wird, können Lerins Werke monumental sein und Galeriewände mit der Präsenz von Ölgemälden beherrschen.
Seine Motive reichen über Värmland hinaus und umfassen die Lofoten in Nordnorwegen, Stadtszenen und Campinglandschaften, die stets in der dunklen, atmosphärischen Palette gehalten sind, die zu seinem Markenzeichen geworden ist. Er ist auch ein produktiver Autor und hat seit seinem Debüt "Utpost" (1983) über fünfzig Bücher veröffentlicht. 2014 wurde er für sein Buch "Naturlaera" mit dem August-Preis, Schwedens prestigeträchtigstem Literaturpreis, ausgezeichnet. Die Gemeinde Karlstad ehrte ihn mit einem eigenen Museum, dem Sandgrund Lars Lerin, das 2012 eröffnet wurde.
Auf Auktionen werden Lerins Aquarelle über Karlstad Hammarö Auktionsverk (das den größten Anteil abwickelt), Bukowskis und Stockholms Auktionsverk Fine Art angeboten. Sein Markt ist stark, wobei Winterlandschaften 205.000 bis 210.000 SEK erzielen. Die 160 Objekte auf Auctionet umfassen sowohl Gemälde als auch sammelbare Druckeditionen.