
KünstlerFinnish-Swedish
Jussi Taipaleenmäki
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Jussi Taipaleenmäki wurde 1948 in Oulu (Uleåborg), Finnland, geboren und zog 1964 im Alter von sechzehn Jahren nach Schweden. Weitgehend Autodidakt, entwickelte er sein Handwerk auf unkonventionelle Weise: In der Papierfabrik Hyltebruks begann er, auf Packpapier mit industriellen Wachsmalkreiden zu malen, und entwickelte von dort aus eine künstlerische Sprache, die von Kritikern als persönlich und grenzenlos erfinderisch beschrieben wurde.
Seit 1979 ist er freischaffender Künstler und hatte 1982 sein Galerie-Debüt in der Galleri Smedsbyn. Über die Jahrzehnte hat er in ganz Schweden und international ausgestellt, unter anderem in Norwegen, Dänemark, Finnland, Deutschland, Polen, Frankreich und Australien. Seine Werke befinden sich in den Sammlungen des Nationalmuseums in Stockholm, des Moderna Museet, des Smålands konstarkiv in Värnamo, des Östergötlands Museum in Linköping und des Amos Anderssons konstmuseum in Helsinki.
Seine Bildsprache schöpft aus der figurativen Tradition mit einer sehr persönlichen, expressiven Note. Er arbeitet in Öl, Mixed Media und Druckgrafik, wobei die Farblithografie einen wiederkehrenden Schwerpunkt bildet. Wiederkehrende Motive sind die menschliche Figur, Landschaften und intime Interieurszenen, die mit einem Schwerpunkt auf psychologischer Atmosphäre statt strengem Realismus wiedergegeben werden. Im Jahr 2004 wurde er ausgewählt, Finnland auf dem Salon de la Nationale des Beaux-Arts in Paris zu vertreten, wo er vor einem Publikum ausstellte, zu dem auch der französische Präsident Jacques Chirac gehörte.
Auf nordischen Auktionen ist Taipaleenmäki in Südschweden eine feste Größe, mit Werken, die bei Halmstads Auktionskammare, Helsingborgs Auktionsverk und regionalen Häusern in Småland erscheinen. Seine Farblithografien und kleinformatigen Ölgemälde sind die meistgehandelten Kategorien und erzielen typischerweise zwischen 1.000 und 5.000 SEK. Sein Schaffen umfasst mehr als 150 dokumentierte Auktionsauftritte, mit der stärksten Nachfrage auf dem schwedischen Sekundärmarkt, wo Sammler seinen zugänglichen Preis und seine gleichbleibende Qualität schätzen.