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Jonas Fröding

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Bronze war Jonas Frödings natürliche Sprache. In der figurativen Tradition, die er als Schüler von Carl Milles an der Königlichen Kunstakademie in Stockholm aufnahm, verlieh Fröding seinen Motiven – Frauen, Kindern, Athleten – ein Gefühl von eingefrorener Bewegung, als wären sie mitten in einer Geste gefangen und nicht gestellt. Er studierte anschließend in Paris und Deutschland, bevor er sich in Malmö niederließ, wo noch viele seiner öffentlichen Werke stehen.

Geboren 1905 in Visnum, Värmland, verband ihn eine entfernte Verwandtschaft mit dem Dichter Gustaf Fröding, obwohl seine eigene Stimme gänzlich visuell war. Neben Bronze arbeitete er als Aquarellist, Grafiker und Glasmaler und zeigte eine Vielseitigkeit, die weit über das Atelier des Bildhauers hinausging. Seine öffentlichen Aufträge brachten ihm bleibende Bekanntheit: „Flora“ im Malmöer Floras hage (1936), eine Büste des Polarforschers S.A. Andrée (1937), „De fyra årstiderna“ auf dem Ruds Friedhof in Karlstad (1947) und „Lekande barn“ in Lund (1950). Seine Steinskulptur „Mänskligheten i Guds hand“ – Menschheit in Gottes Hand – installiert in Visnums-Kil, zog eine direkte Verbindung zu seinem Geburtsort. Er starb 1959 in Malmö im Alter von 54 Jahren.

Auf Auktionen erscheint Frödings Werk hauptsächlich bei Häusern in Südschweden – Stockholms Auktionsverk Malmö, Helsingborgs Auktionskammare, Bukowskis Malmö und Limhamns Auktionsbyrå. Die 23 auf Auctionist verzeichneten Objekte sind überwiegend Skulpturen, wobei figurative Bronzen von Frauen und Kindern den Kern des Marktes bilden. Die Preise erreichten 6.100 SEK für eine signierte Frauenfigur, und ein Werk wurde für 5.000 EUR verkauft – ein herausragendes Ergebnis, das die Wertschätzung für signierte, gut dokumentierte Exemplare widerspiegelt.

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