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James Coignard

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James Coignard wurde am 25. September 1925 in Tours, Frankreich, geboren und verbrachte einen Großteil seines Lebens an der französischen Riviera, wo Licht und Landschaft seine künstlerische Sensibilität prägten. Nach einer kurzen Tätigkeit in der französischen Zivilverwaltung verließ er im Alter von 23 Jahren die Verwaltung, um an der Ecole des Arts Decoratifs in Nizza zu studieren, was eine unumkehrbare Wendung zur Kunst markierte.

Seine frühe Karriere gewann durch eine entscheidende Begegnung mit dem Galeristen Paul Hervieu im Jahr 1950 an Dynamik. Die Zusammenarbeit mit der Galerie Paul Hervieu in Nizza brachte Coignard national und international in den Fokus von Sammlern, wobei Skandinavien von Anfang an als besonders aufnahmefähiger Markt hervortrat. Seine erste schwedische Ausstellung fand 1956 im Malmö Museum statt, und in den frühen 1970er Jahren baute er eine dauerhafte Beziehung zur Galleri Östermalm in Stockholm auf.

Coignard arbeitete in den Bereichen Malerei, Keramik, Skulptur und Druckgrafik, doch es war die Druckgrafik, und insbesondere eine Technik, die seine Praxis definierte. 1968 traf er Henri Goetz, den französisch-amerikanischen surrealistischen Maler, der ihn in das Carborundum-Ätzverfahren einführte. Carborundum, eine Schleifmasse, die direkt auf eine Metallplatte aufgetragen wird, erzeugt Drucke mit einer reichen, texturierten Oberfläche, die Pigmente auf eine Weise trägt, die mit traditionellen Ätzverfahren nicht erreicht werden kann. Das Ergebnis ist etwas zwischen einem Druck und einem Relief: taktil, tiefgründig farbig und mit skulpturalem Gewicht. Coignard nahm die Technik voll an und verbrachte die folgenden Jahrzehnte damit, ihre Möglichkeiten auszuloten.

1978 war er Mitbegründer von Pasnic, einem Radieratelier in Paris, das jahrelang im Zentrum seiner druckgrafischen Produktion stand. Er unterhielt Ateliers in Paris, Cannes, Antibes, Beaulieu-sur-Mer und New Orleans und verbrachte zwischen 1985 und 1988 eine längere Zeit in New Orleans. Im Laufe seiner Karriere nahm er an mehr als 400 Ausstellungen in Europa, Nordamerika und Japan teil. Seine Werke wurden in die ständigen Sammlungen von Institutionen aufgenommen, darunter das Guggenheim Museum in New York, das British Museum in London, die Bibliothèque Nationale in Paris und das Musée d'Art Contemporain in Montreal.

Coignard starb am 7. März 2008 in Cannes. Auf nordischen Auktionen werden seine Drucke und Mixed-Media-Arbeiten regelmäßig angeboten, mit starker Präsenz bei Göteborgs Auktionsverk (28 Objekte), Helsingborgs Auktionskammare (14) und Stadsauktion Sundsvall (12), was die langjährige skandinavische Affinität zu seinem Werk widerspiegelt. Die Preise für seine Drucke liegen typischerweise im Bereich von 6.000 bis 8.000 SEK.

Bewegungen

Abstract ArtModernism

Medien

Carborundum etchingLithographyOil paintingCeramicsSculpture

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