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Ingrid Roth
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Ingrid Roth wurde 1958 in Strömsund, Jämtland, geboren und wuchs in einer nordschwedischen Landschaft auf, die später eine Palette prägen sollte, die auf kühnen, gesättigten Farbkontrasten basiert. Ihre formale Ausbildung in Kunst und Grafikdesign absolvierte sie zwischen 1990 und 1994 und hatte 1994 ihre erste Einzelausstellung – ein Debüt, das eine stetig wachsende Ausstellungsbilanz einleitete.
Ihre Praxis umfasst Öl- und Acrylmalerei sowie Druckgrafik, mit besonderer Beherrschung der Lithografie und des Siebdrucks. Roth arbeitet in einer figurativen Tradition und schafft Szenen, die von schwebenden Figuren, Hunden, Vögeln, Monden, Sonnen, Tulpen und Fragmenten des häuslichen Lebens – Couchtischen, Badewannen, Wäscheleinen – bevölkert sind. Die Bildsprache wirkt eher lyrisch als wörtlich: Objekte und Figuren werden zu Trägern emotionaler Zustände, die von stiller Freude bis hin zu Sehnsucht, Verlust und Selbstzweifeln reichen.
Farbe wird als primäres strukturelles Werkzeug behandelt. Roth setzt bewusst starke Farbtöne gegeneinander und treibt Kontraste bis zu einem Punkt, an dem Dissonanz in Harmonie übergeht. Dieser Ansatz verleiht ihren Drucken und Leinwänden eine visuelle Wärme, die über verschiedene Formate und Größen hinweg erkennbar ist. Parallel zu ihrer Atelierarbeit war sie an Ausbildungsprogrammen für expressive Kunsttherapie in Schweden und Norwegen beteiligt.
Über dreißig Jahre Ausstellungen haben ihre Werke in Galerien in Stockholm, Göteborg, Uppsala, Bollnäs, Borås, Värnamo, Tranås, Helsinki, New York, Bangkok, den Niederlanden, Frankreich, Norwegen und Longyearbyen auf Spitzbergen gezeigt. Reisende Gruppenausstellungen erweiterten ihre Reichweite nach Tokio und Bangkok. Sie wird von mehreren schwedischen Galerien vertreten, darunter Wass Konst, Galleri Melefors und Galleri O.K.
Auf dem nordischen Auktionsmarkt ist Roth bei einer Reihe schwedischer Auktionshäuser vertreten, darunter Stockholms Auktionsverk Sickla, Göteborgs Auktionsverk und Metropol Auktioner. Die angebotenen Werke umfassen Gemälde und Drucke, wobei ihre urbanen Acrylszenen und die Lithografieserie 'Damen och hunden' (signierte Auflagen von 290) zu den am häufigsten gehandelten gehören. Die verzeichneten Zuschlagspreise reichten von rund 400 SEK für kleinere Werke bis zu 7.900 SEK für ein signiertes und datiertes Acrylbild auf Leinwand, was das zugängliche Segment des zeitgenössischen schwedischen Kunstmarktes widerspiegelt, in dem sie fest verankert ist.