
KünstlerSwedish
Gustav Rudberg
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Die Insel Ven liegt in der schmalen Öresund-Meerenge zwischen Schweden und Dänemark. Kein Künstler ist so eng mit dieser Insel verbunden wie Gustav Rudberg, der dort als Kind aufwuchs, jeden Sommer zurückkehrte und ihre lichtdurchfluteten Ufer zum zentralen Thema seiner Malerei machte.
Rudberg wurde 1915 in Stockholm geboren und fuhr als Teenager zur See. Er studierte von 1935 bis 1937 an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen, dann von 1937 bis 1943 an der Königlichen Akademie in Stockholm unter Isaac Grünewald. Grünewald soll gesagt haben: „Sehen Sie, hier haben wir jemanden, der das Licht entdeckt hat.“
In den frühen 1940er Jahren reiste Rudberg nach Spanien, was ihm den Spitznamen „Spanien-Gustav“ einbrachte. 1949 ließ er sich in Stockholm nieder, hörte aber nie auf zu reisen. 1980 nahm er an einer wissenschaftlichen Expedition an Bord des Eisbrechers Ymer in die Polarregionen nördlich von Spitzbergen teil.
Seinen entscheidenden Durchbruch erzielte Rudberg 1959 mit einer Einzelausstellung im Konstnärshuset in Stockholm. Seine Werke sind im Nationalmuseum, im Moderna Museet, im schwedischen Reichstag und in Museen in Malmö, Helsingborg, Göteborg und Lund vertreten.
Auf dem Auktionsmarkt tauchen Rudbergs Werke hauptsächlich über südschwedische Auktionshäuser auf. Auctionist verzeichnet 104 Objekte, wobei Helsingborgs Auktionskammare und Skånes Auktionsverk die führenden Verkaufsstellen sind. Seine Ven-Motive erzielen die höchsten Preise: „Solnedgång Hven“ wurde für 15.500 SEK verkauft.