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Gustaf Börtner

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Gustaf Börtner wurde am 8. Mai 1905 in der Kirchengemeinde Hedvig Eleonora in Stockholm als Sohn des Schauspielers Arvor Andersson geboren. Sein frühes Erwachsenenleben verbrachte er als Schneider, doch eine schwere Krankheit in den frühen 1930er Jahren lenkte den Lauf seines Lebens um. Während seiner Genesung lernte er eine Pflegekraft kennen, die ihn zur bildenden Kunst ermutigte – eine Wendung, die sich als entscheidend erwies.

Seine formale Kunstausbildung begann in Kopenhagen, wo er zwischen 1933 und 1935 bei Folmer Bonnén studierte. Seine Ausbildung setzte er in Stockholm bei Isaac Grünewald fort, einem der führenden schwedischen Maler seiner Generation und einem wichtigen Vermittler der französischen Moderne in die nordischen Länder. Weitere Studienreisen führten Börtner nach Italien, Frankreich und Norwegen, wo er seinen Sinn für Farbe und Licht erweiterte.

In den 1930er und frühen 1940er Jahren signierte Börtner seine Werke mit 'Zandt' – einem Pseudonym für den Nachnamen Andersson, den er damals trug – und gelegentlich mit 'Andersson-Zandt'. Die Umstellung auf den Namen Börtner erfolgte gegen Ende der 1940er Jahre und fiel mit einer wachsenden Reife seiner Bildsprache zusammen. Seine Leinwände und Tafeln aus dieser Zeit umfassen Fjäll-Landschaften mit windgebeugten Berg birken, Ansichten der Bohuslän-Küste bei Smögen, bewaldete Innenräume und gelegentliche Stadtszenen wie Stockholms Kornhamnstorg.

Neben der Malerei arbeitete Börtner als Zeichen- und Musiklehrer in Östersund und war später in der Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung in Sollefteå tätig. Sein Leben lang unternahm er ausgedehnte Malreisen und verbrachte wochenlang in Värmland, auf Gotland und in den Bergregionen Nordschwedens. Seine Werke befinden sich in den Sammlungen des Bollnäs Museums und des Kristianstad Museums.

Börtner starb am 25. April 1985 in der Kirchengemeinde Långsele im Landkreis Västernorrland. Auf dem nordischen Auktionsmarkt erscheinen seine Werke hauptsächlich bei regionalen schwedischen Häusern, darunter Auctionet, Metropol, Borås Auktionshall und Helsingborgs Auktionskammare. Die 11 in der Auctionist-Datenbank erfassten Werke sind ausschließlich Öl- und Tafelbilder, wobei die Verkaufspreise von etwa 400 bis 2.200 SEK reichen, was das bescheidene, aber stetige Sammlerinteresse widerspiegelt, das weniger bekannten schwedischen Landschaftsmalern der Jahrhundertmitte folgt.

Bewegungen

Swedish ModernismLandscape Painting

Medien

Oil on canvasOil on panelWatercolourPastel

Bemerkenswerte Werke

Fjällandskap med vindpinande fjällbjörkar1950Oil on canvas
KornhamnstorgOil on canvas
Motif from SmögenOil on board
FjällgårdPastel on paper

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