GO

KünstlerSwedish

Gottfrid Olsson

0 aktive Artikel

Die Fischereihäfen von Schonen und die sonnengebleichten Kais der Provence tauchen in Gottfrid Olssons Werk mit gleicher Überzeugung auf. Geboren 1890 in Lilla Harrie, studierte er an Althins Malschule in Stockholm und anschließend von 1917 bis 1924 an der Königlichen Kunstakademie, wo er auch unter Axel Tallberg Radierung studierte. Was er aus Stockholm mitnahm, erprobte er am Licht des Mittelmeers.

Olsson blieb seinem Naturalismus über eine fast neun Jahrzehnte umspannende Karriere treu. Er reiste von den 1930er bis in die 1960er Jahre wiederholt nach Frankreich und Italien und malte Häfen und Küstendörfer – La Ciotat in der Provence erscheint unter den dokumentierten Werken –, aber er kehrte ebenso oft an die schonische Küste zurück, an Orte wie Viks fiskehamn, Brantevik und Burensvik. Bauernhöfe, Waldwege und Straßenszenen aus schonischen Städten vervollständigten ein breit gefächertes Schaffen in Öl, Tempera und Gouache. Seine Werke gelangten in die Sammlungen des Malmö Museums sowie in Museen in Helsingborg, Lund und Tomelilla.

Die 23 Auktionsgegenstände auf Auctionist sind fast ausschließlich Gemälde, die über Häuser wie Växjö Auktionskammare, Skånes Auktionsverk und Stockholms Auktionsverk Helsingborg den Besitzer wechselten. Die Preise waren bescheiden – das Spitzenergebnis liegt bei 1.000 SEK für „Viks fiskehamn“ –, was Olsson fest im zugänglichen Segment des schwedischen Sekundärmarktes verankert, wo die regionale schonische Malerei ein stetiges, aber unprätentiöses Interesse auf sich zieht.

Top-Kategorien