
KünstlerDanish-Swedish
Christian Björn Larsen
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Christian Björn Larsen wurde 1931 in Buenos Aires als Sohn skandinavischer Eltern geboren, bevor sich die Familie in den nordischen Ländern niederließ. Er studierte an mehreren Institutionen, darunter an der Slöjdföreningens Skola in Göteborg, der School of Crafts and Design in Kopenhagen und der Königlichen Kunstakademie in Stockholm – ein transatlantischer Hintergrund, der ihm eine doppelte Bindung zum dänischen und schwedischen Kulturleben hinterließ.
Seine Praxis konzentrierte sich auf figurative Malerei mit einer besonderen Vorliebe für die weibliche Figur – Mädchen, Ballerinas und Frauen in ruhigen, kontemplativen Situationen. Er arbeitete mit einer Reihe von Medien, darunter Öl auf Platte und Leinwand, Gouache auf Papier, Aquarell, Pastell, Tinte und Drucktechniken. Sein Stil steht in der nordischen figurativen Tradition der Mitte des 20. Jahrhunderts: warm, zugänglich und mit dem Auge eines Illustrators für Komposition und Stimmung geschaffen.
Larsen arbeitete professionell als Maler und Illustrator und schuf Werke, die bildende Kunst mit einem für seine Generation typischen kommerziellen Gespür verbanden. Seine Drucke und Poster, wie die bekannte Serie „Kristina“, zeigen neben seinen malerischen Werken eine klare grafische Qualität. Straßenszenen mit Figuren, die sich durch städtische Umgebungen bewegen, fanden sich ebenfalls in seinem Werk und deuten auf ein Interesse an der beobachteten Welt statt an der erfundenen.
Er starb 1993 und hinterließ ein Werk, das seitdem stetig auf dem nordischen Sekundärmarkt zirkuliert. Auf Auctionet stammen Larsens 17 katalogisierte Objekte hauptsächlich aus schwedischen Regionalauktionshäusern, darunter Garpenhus Auktioner, Formstad Auktioner, Metropol und Skånes Auktionsverk. Die bisher verkauften Werke waren preislich bescheiden, typischerweise um die 300 SEK, was seine Position als angesehener regionaler Künstler und nicht als großer Marktname widerspiegelt. Die Kategorien sind fest zwischen Gemälden und Zeichnungen aufgeteilt, was seiner bekannten Praxis entspricht.