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Camilla Pyk
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Camilla Forssell Pyk wurde 1966 in Lidingö, einem Vorort von Stockholm auf einer Insel, geboren. Sie stammt aus einer Künstlerfamilie über mehrere Generationen, deren Wurzeln fünf Generationen zurück bis zum Kupferstecher Ludvig Ruben reichen. Diese geerbte visuelle Sensibilität prägte ihre frühe Beziehung zur Bilderzeugung, obwohl sich ihre eigene Praxis schließlich zu etwas ganz Persönlichem entwickelte – großformatige Ölmalereien, die auf Farbe, Form und einer schnellen, gestischen Linie aufgebaut sind.
Seit ihrem Debüt im Jahr 1991 hat Pyk ein aktives Ausstellungsprogramm in Schweden, England, Deutschland, Frankreich, Griechenland und den Niederlanden unterhalten. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von figurativer Malerei und Allegorie: wiederkehrende Charaktere aus Natur und menschlichem Leben – Tiere, Gesichter, einsame Figuren – stehen für psychologische Zustände und soziale Rollen. Die Bilder tragen, was sie als eine fast sprachliche Lesbarkeit beschrieben hat, bei der die Komposition kommuniziert, bevor der Betrachter Zeit hat, sie bewusst zu interpretieren.
Ihr Hauptmedium ist Öl auf Leinwand, aufgetragen mit Spontaneität und einer Direktheit, die eine mühsame Ausarbeitung vermeidet. Sie produziert auch Farblithografien in nummerierten Auflagen und Mixed-Media-Arbeiten in kleineren Formaten. Ateliers in Lidingö, London und Amsterdam bilden seit 2018 die geografische Grundlage ihrer Praxis, wobei jeder Ort unterschiedliche Aspekte der Arbeit speist.
Pyk ist in den Sammlungen des Sörmlands Museum und der Lidingö Konsthall vertreten. Sie wurde von den schwedischen Zeitungen Dagens Nyheter und Expressen zur Künstlerin des Jahres ernannt und erhielt den Preis Årets Bild vom Kunstverein Våga Se. Zu ihren kommerziellen Kunden gehören die Jüdische Gemeinde Stockholm, die SEB Bank, Lantmännens Riksförbund und Södra Skogsägarna.
Auf dem Auktionsmarkt ist Pyk hauptsächlich durch ihre Farblithografie-Editionen vertreten. Bei Auctionist sind 14 Lose von ihr verzeichnet, konzentriert bei Häusern wie Norrlands Auktionsverk, Metropol und Stockholms Auktionsverk Magasin 5. Die erzielten Preise für ihre Drucke reichten von 82 bis 700 SEK, was den zugänglichen Einstiegspunkt ihrer Editionsarbeiten widerspiegelt. Ihre Gemälde, die seltener auf Auktionen erscheinen, wecken bei ihrem Auftauchen stärkeres Interesse.