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C Göran Karlsson
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C Göran Karlsson wurde 1944 in Uppsala geboren und studierte zwischen 1967 und 1972 am Königlichen Universitätskolleg für Bildende Künste in Stockholm. Uppsala, mit seiner akademischen Intensität und der Nähe zur Stockholmer Nachkriegskunstszene, bot eine frühe Grundlage, aber es waren seine Jahre an der Konstakademien, die das formale Vokabular prägten, das er über Jahrzehnte verfeinern sollte.
Sein frühes Werk war entschieden figurativ und basierte auf sorgfältiger Beobachtung von Landschaften und der schwedischen Umwelt. Die Wende kam in den 1970er Jahren, als Karlsson begann, reine geometrische Formen zu erforschen. Eisenbahnanlagen und industrielle Geometrien lieferten die anfänglichen Motive – sich kreuzende Linien, Signalstrukturen, sich wiederholende rechteckige Gitter –, aber das Werk war nie dokumentarisch. Diese Elemente wurden zu einer symbolischen Sprache, einem System von Formen, die für Konzepte von Begegnung, Übergang und Stille standen.
In den 1980er und 1990er Jahren wurde das Vokabular reduzierter und meditativer. Werke wie „Möte I“ und „En ängel i rummet“ verwenden einfache geometrische Konfigurationen, um Präsenz und Begegnung anzudeuten, ohne auf Erzählung zurückzugreifen. Das CGK-Monogramm wurde zur konsistenten Signatur auf Ölfarben, Gouachen, Temperaplatten und Farbsiebdrucken. Seine Beherrschung der Druckgrafik – insbesondere des Siebdrucks in flachen, geschichteten Farben – verlieh der geometrischen Arbeit eine grafische Präzision, die sie von der malerischeren schwedischen Abstraktion der Zeit unterschied.
Seine Karriere hat anhaltende institutionelle Anerkennung erfahren. Werke befinden sich in den Sammlungen des Nationalmuseum und des Moderna Museet in Stockholm, des Kunstmuseums in Uppsala und regionaler Institutionen in Eskilstuna, Umeå, Gävle, Borås, Göteborg, Västerås und Norrköping. Im Herbst 2021 wurde er von Enjoy Scandinavian Art zum Künstler des Quartals ernannt, mit einer Einzelausstellung mit dem Titel „An Angel in the Room“ im Sigtuna Kulturgård.
Auf dem Auktionsmarkt ist Karlsson regelmäßig bei Stockholms Auktionsverk und Bukowskis vertreten, wobei Gouachen auf Holztafeln nach Verkaufspreis führend sind. Der höchste verzeichnete Verkauf in unserer Datenbank ist eine Gouache mit dem Titel „Möte“ für 9.000 SEK, wobei in den letzten Jahren auch zusätzliche „Möte“-Varianten und Werke wie „En ängel i rummet“ und „KAOS“ (1990) den Besitzer gewechselt haben. Die 37 Lose in der Auctionist-Datenbank umfassen große Stockholmer Häuser sowie Skånes Auktionsverk und spiegeln eine Käuferbasis wider, die über Schweden verteilt ist.