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Birger Hjelm
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Birger Hjelm wurde am 28. Mai 1901 in Varv socken, Östergötland, geboren – einer ländlichen Gemeinde in der flachen, bewaldeten Landschaft südlich von Motala, die zum Thema und Schauplatz seines gesamten Lebenswerks werden sollte. Zwischen 1924 und 1926 erhielt er eine formale Ausbildung beim Maler Gotthard Sandberg, bezeichnete sich jedoch weitgehend als Autodidakt, was sich in der Direktheit seiner Leinwände widerspiegelt. Sandberg, der sowohl in Paris als auch in Berlin studiert hatte, machte Hjelm während einer prägenden Zeit mit breiteren Strömungen der europäischen Malerei bekannt, doch Hjelms eigenes Werk blieb in der Beobachtung der unmittelbaren lokalen Welt verwurzelt und nicht in importierten Ideen.
Sein Thema war beständig und bewusst: die Wälder und offenen Felder Östergötlands im Winter und Frühling. Schnee auf Birkenästen, graue Novemberhimmel über einem flachen Horizont, eine Landstraße, die in kahle Bäume führt – das sind die Bedingungen, zu denen Hjelm immer wieder zurückkehrte. Die Malerei auf Holz statt auf Leinwand verlieh seinen Oberflächen eine besondere Dichte und Stabilität, die der kühlen, gedämpften Palette, die er bevorzugte, entsprach. Es steckt nichts Grandioses im Anspruch; die Arbeit dreht sich darum, mit Geduld einem bestimmten Ort in bestimmten Jahreszeiten Aufmerksamkeit zu schenken.
Hjelm stellte regelmäßig über die Östgöta Kunstgesellschaft aus und hatte Einzelausstellungen in Norrköping, Motala und Tranås – Städte in seiner eigenen Region, die ein lokales Publikum bedienten, das die Landschaften kannte, die er malte. Ein Werk befindet sich in der ständigen Sammlung des Gymnasiums Motala, der einzigen dokumentierten institutionellen Sammlung. Er starb am 8. Mai 1979 und ist auf dem Friedhof von Varv und Styra begraben, nicht weit von seinem Geburtsort entfernt.
Auf dem Auktionsmarkt zirkulieren Hjelms Werke hauptsächlich über Auktionshäuser in Östergötland. Gomér und Andersson in Linköping machen fast die Hälfte der 23 in der Auctionist-Datenbank erfassten Lose aus, wobei auch Auktionshuset Thörner und Ek sowie die Filialen in Norrköping aktiv sind. Die Preise für seine Tafelbilder haben bis zu 2.500 SEK erreicht, wobei die fünf höchsten Verkäufe allesamt Öl auf Holz-Arbeiten umfassen. Bukowskis in Stockholm hat ebenfalls mindestens ein Los abgewickelt, was auf gelegentliches Interesse über den regionalen Markt hinaus hindeutet.