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Birger Birger-Ericson
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Birger Birger-Ericson, geboren als Birger Eriksson am 24. Januar 1904 in Nyköping, lebte und arbeitete bis zu seinem Tod am 29. September 1994 in Stockholm. Er war weitgehend Autodidakt, besuchte jedoch für eine gewisse Zeit die Wilhelmssons målarskola in Stockholm, die ihm eine formale Grundlage in der Maltechnik vermittelte. Die Entscheidung, den Bindestrichnamen Birger-Ericson anzunehmen, war Teil einer professionellen Identität, die er um seinen Vornamen herum aufbaute, den er auch als seine Hauptsignatur auf Gemälden verwendete.
Sein Schaffen teilte sich zwischen Tafelbildern und seiner Arbeit als Presseillustrator auf, wo er humoristische Zeichnungen für schwedische Zeitungen und Zeitschriften beisteuerte. Diese beiden Stränge seiner Karriere verliefen parallel und spiegeln die praktische Realität vieler schwedischer Künstler seiner Generation wider, für die redaktionelle und illustrierende Arbeit ein Einkommen bot, während das Malen die persönlichere Beschäftigung blieb.
Als Maler widmete sich Birger-Ericson hauptsächlich Stockholm und seiner unmittelbaren Umgebung. Er malte Straßenszenen, Terrassen, Innenhöfe, Wasserwege und Vorstadtlandschaften mit einer Direktheit und Wärme, die als naiv-charmant und romantisch-ausdrucksstark beschrieben wurde. Die Stadt, die er darstellte, war nicht das monumentale Stockholm der Denkmäler, sondern die gelebte, besondere Stadt der spezifischen Ecken und gewöhnlichen Nachmittage. Werke wie „Operaterrassen“, „Tivolit“, „Söderkåkar“ und „Höstdag i Vaxholm“ vermitteln einen Eindruck seiner Bandbreite von der Innenstadt bis zum Rand des Schärengebiets.
Er schuf auch Figurenmalereien, darunter religiöse Motive wie „Flykten till Egypten“ (Die Flucht nach Ägypten) und Porträts. Das Genre der religiösen Komposition steht neben seinen Stockholmer Ansichten ohne besondere Spannung; beide spiegeln einen Künstler wider, dessen Instinkt eher auf Oberflächenwärme und Ausdrucksklarheit als auf formale Experimente ausgerichtet war.
Auf Auktionen wird Birger-Ericsons Werk auf bescheidenem, aber konstantem Niveau im Rahmen schwedischer Auktionshäuser gehandelt. Die Plattform verzeichnet 14 Lose, von denen eines derzeit aktiv ist. Sein höchster verzeichneter Preis beträgt 8.500 SEK für „Operaterrassen“, während „Flykten till Egypten“ für 1.500 SEK verkauft wurde. Stockholms Auktionsverk verzeichnet den größten Anteil seiner Auktionsauftritte, gefolgt von Auktionshuset Thörner und Ek sowie Roslagens Auktionsverk, alles Häuser mit starken regionalen und lokalen Sammlergemeinden, die zu seinen Themen passen.