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Barbro Bäckström

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Barbro Agneta Bäckström wurde am 6. Dezember 1939 in Stockholm geboren und wuchs auf der Insel Vindö im Stockholmer Schärengarten auf. Sie studierte von 1960 bis 1964 am University College of Arts, Crafts and Design (Konstfack) in Stockholm. Nach Abschluss ihres Studiums zog sie nach Lund, der Stadt, die zum Zentrum ihres Arbeitslebens werden sollte, und hatte 1965 dort ihre erste Einzelausstellung in der Galleri Atheneum.

Bäckströms zentrales Thema war der menschliche Körper – insbesondere seine Fragmente. Immer wieder kehrte sie zu Hüften, Rücken, Bäuchen, Händen und Torsi zurück, isolierte diese Formen von der ganzen Figur und untersuchte, was sie für sich allein tragen. Der Ansatz war nicht klinisch, sondern empathisch: Es sind Körper, wie sie von innen erlebt werden, nicht wie sie von außen gesehen werden.

Ihr markantestes Medium war Eisengitter (järnduk), mit dem sie in den 1960er Jahren zu arbeiten begann. Drahtgitterbahnen ermöglichten es ihr, die menschliche Form zu gestalten und sie gleichzeitig durchlässig zu halten – Licht und Schatten durchdringen das Material und umgeben es, wodurch die Skulptur eine Präsenz erhält, die sich je nach Standort des Betrachters verändert. Das Gitter hängt oder ist gespannt, anstatt als feste Masse fixiert zu sein, was bedeutet, dass es den Raum auf eine Weise einnimmt, wie es konventionelle Bronze oder Stein nicht können. Neben den Eisengitterarbeiten schuf sie Skulpturen aus Aluminium, lackiertem Polyesterkunststoff und Bronze sowie Zeichnungen in Graphit.

Ihre öffentlichen Aufträge, von denen viele in Malmö und Lund platziert wurden, brachten diese Körperfragmentarbeiten in Schulen, Krankenhäuser und öffentliche Räume. Sie stellte auch im Malmö Art Museum aus. Die Kombination aus öffentlicher Präsenz und kleineren Galerie-Arbeiten verlieh ihrem Schaffen eine Bandbreite – von monumentalen Aufträgen bis hin zu den intimen Miniaturstücken (Rücken, Flügel, Hände), die regelmäßig auf Auktionen erscheinen.

Bäckström starb am 8. Februar 1990 in Lund im Alter von 50 Jahren an Krebs. Sie ist auf dem Norra Friedhof in Lund begraben. Ihr Ehemann Holger Bäckström (1939-1997) war ebenfalls Künstler, und die beiden stellten gelegentlich gemeinsam aus.

Auf Auktionen wird Bäckströms Werk hauptsächlich über südschwedische Auktionshäuser verkauft, wobei Crafoord Auktioner in Lund 24 der 42 verzeichneten Lose ausmacht – ein Spiegelbild ihrer starken regionalen Identität. Ein Objekt ist derzeit aktiv. Das höchste Auktionsergebnis in der Datenbank ist eine Eisengitter-Skulptur mit dem Titel "Höft" (Hüfte), die für 112.000 SEK verkauft wurde. Aluminiumskulpturen erzielten bis zu 25.000 SEK und Graphitzeichnungen rund 12.000 SEK. Ihre Werke erscheinen konstant auf regionalen Auktionen mit einem stabilen Sekundärmarkt.

Bewegungen

Swedish ModernismFigurative Sculpture

Medien

Iron mesh (järnduk)AluminiumLacquered polyester plasticBronzeGraphite on paper

Bemerkenswerte Werke

HöftIron mesh
Backs (Ryggar)Miniature sculpture
Att hålla iAluminium
StjärtLacquered polyester plastic
Holger (portrait drawing)Graphite on paper

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