
KünstlerNorwegiangeb.1908–gest.1994
Arne Ekeland
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Arne Ekeland wuchs unter Industriearbeitern in Bon bei Eidsvoll auf, und dieses Milieu der Arbeiterklasse prägte alles, was er malte. Geboren 1908, studierte er kurz bei Axel Revold an der Nationalen Kunstakademie in Oslo. Sein Debüt gab er im Frühjahr 1929 auf einer Gemeinschaftsausstellung von Revolds Schülern.
Seine frühe Entwicklung war geprägt vom deutschen Expressionismus, dem französischen Kubismus und der Malerei der italienischen Renaissance. Auch die byzantinische Kunst hinterließ tiefe Spuren in seiner Bildsprache. Ekeland war ein engagierter Kommunist, der glaubte, dass Kunst politische Veränderungen anstoßen sollte.
Der entscheidende Moment kam mit seiner Einzelausstellung im Kunstnernes Hus in Oslo, die am 29. März 1940 eröffnet wurde. Fast 60 Werke wurden am Eröffnungstag verkauft. Darunter war "De siste skudd", das fünf Tage vor der deutschen Invasion Norwegens ausgestellt wurde. Zwei Jahre später nahmen die Nazi-Behörden es in ihre Ausstellung "Kunst und Entartete Kunst" auf. Nach dieser wegweisenden Ausstellung galt Ekeland weithin als der bedeutendste norwegische Maler seiner Generation.
Die Kriegsjahre brachten einige von Ekelands aufgeladenste Werke hervor. "Kampen" (1943) und "Frihetens stjerne" (1943) kanalisierten Widerstandsgefühle in surrealistische Kompositionen. Sein Einfluss auf jüngere norwegische Maler war beträchtlich. Er starb 1994.
Ekelands Gemälde werden fast ausschließlich über Grev Wedels Plass Auksjoner in Oslo angeboten, mit 102 Losen auf Auctionist. "Procession" wurde für 500.000 NOK, "Frihetens stjerne" für 350.000 NOK und "Badende figurer" für 270.000 NOK verkauft.