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Arne Aspelin

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Arne Stig Ragnar Aspelin wurde am 28. Mai 1911 in Helsingborg geboren und verbrachte den Großteil seines Berufslebens in der Region Schonen im Süden Schwedens. Bevor er sich ganz der Malerei widmete, arbeitete er als Werbeillustrator und professioneller Lithograf, eine praktische Grundlage, die seinen Sinn für Komposition schärfte und ihm eine ungewöhnlich sichere Beziehung zur grafischen Linie verlieh. Um 1930 schrieb er sich an der Skånska målarskolan in Malmö ein und ergänzte seine Ausbildung durch Studienreisen nach Deutschland und Frankreich – eine Zeit, die ihn europäischen modernistischer Strömungen aussetzte, ohne ihn von der ruhigeren, introspektiveren Art abzubringen, die sein reifes Werk prägen sollte.

Sein Debüt gab er 1935 auf einer Ausstellung der Skåne Art Association, und in den folgenden Jahrzehnten war er regelmäßig auf den Herbstausstellungen des Vereins vertreten. Eine Gemeinschaftsausstellung mit Gustaf Sjöö in der Stockholmer Galerie Färg och Form im Jahr 1938 und eine weitere mit Gunnar Ekdahl in Ystad im Jahr 1948 erweiterten seine Reichweite über den regionalen Kreis hinaus. Er war kein Maler, der die Anerkennung in der Metropole suchte; stattdessen arbeitete er stetig an den Themen, die ihn offensichtlich fesselten – den Bauernhöfen, Fischerhütten, Küsteneinbuchtungen und offenen Himmeln Südschwedens, gemalt zu verschiedenen Tageszeiten und Jahreszeiten.

Die Titel seiner Ölgemälde erzählen ihre eigene Geschichte: "Fiskehoddor" (Fischerhütten), "Gård i kustlandskap" (Hof in Küstenlandschaft), "Klitter i mörker" (Dünen in Dunkelheit), "Klippor i skymningsljus" (Klippen im Dämmerlicht). Aspelin fühlte sich zu Übergangsmomenten hingezogen – Dämmerung, Morgengrauen, das besondere Gewicht des bedeckten Küstenlichts – und er gestaltete diese Bedingungen in Öl auf Leinwand und Tafel, manchmal mit einer bewusst vereinfachten, fast grafischen Sparsamkeit der Striche, die an seine lithografischen Wurzeln erinnerte. Die Palette ist erdig und kühl: Ockertöne, Grau-Grün, düstere Blautöne. Sein Spektrum beschränkte sich nicht auf Schonen; ein Ölgemälde mit dem Titel "Ibiza" deutet auf Reisen im Mittelmeerraum hin, und Pariser Straßenszenen erscheinen in seinem Marktverzeichnis, aber die schwedische ländliche und Küstenlandschaft blieb der Schwerpunkt.

Über die Staffeleimalerei hinaus trug Aspelin zum breiteren kulturellen Leben der Region bei. Er illustrierte Knut Larssons "Röd lyckta" (1950) und entwarf Bühnenbilder für das Revueprogramm des Södra Teatern in Malmö in den Jahren 1950 und 1951, was eine praktische Vielseitigkeit zeigte, die bei schwedischen Malern seiner Generation üblich war. Er ist in den ständigen Sammlungen des Malmö Museums und des Ystad Art Museum vertreten, den beiden wichtigsten institutionellen Heimstätten der schonischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Er starb am 8. September 1990 in Malmö.

Auf dem nordischen Kunstmarkt erscheint Aspelin fast ausschließlich bei regionalen Auktionshäusern in Südschweden, was die geografischen Wurzeln seines Rufs genau widerspiegelt. Seine 38 Auktionsergebnisse im Auctionist-Index verteilen sich auf Häuser wie Garpenhus Auktioner, Markus Auktioner und Limhamns Auktionsbyrå. Werke wurden im Bereich von wenigen hundert bis etwas über 1.700 SEK verkauft, wobei sein Spitzenresultat mit 1.708 SEK an "Klitter i mörker, olja på duk" ging. Seine Preise positionieren ihn als eine solide regionale Figur – zugänglich für Sammler schonischer Malerei – wobei die gefragtesten Werke die Küsten- und Dämmerungslandschaften sind, die seine stärkste und unverwechselbarste Stimmung zeigen.

Bewegungen

Swedish ModernismRegionalism

Medien

Oil on canvasOil on panelLithographyDrawing

Bemerkenswerte Werke

Klitter i mörkerOil on canvas
KustlandskapOil on canvas
Gård i kustlandskapOil on canvas

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