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KünstlerSwedish

Allan Andersson

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Carl Allan Andersson wurde am 29. Januar 1904 in Göteborg geboren und verbrachte praktisch sein ganzes Leben in der westschwedischen Küstenstadt und ihrer Umgebung. Er starb am 22. April 1979 in Sävedalen in der Gemeinde Partille, östlich der Stadt.

Seine formale Ausbildung war kurz: zwei Jahre, von 1922 bis 1924, an der Slöjdföreningens skola in Göteborg, der Schule für angewandte Kunst, die sich später zur HDK-Valand entwickelte. Darüber hinaus war er Autodidakt und entwickelte eine Praxis, die auf geduldiger Freilandbeobachtung und nicht auf akademischer Konvention beruhte. Die Ebenen und vogelreichen Wasserwege des Kungsbackafjorden in Halland, südlich von Göteborg, wurden für etwa ein halbes Jahrhundert zu seinem Hauptmotiv und seinem Freilandatelier.

Andersson arbeitete in verschiedenen Medien. Seine Ölgemälde bevorzugen die ruhigeren Jahreszeiten: gedämpfte Herbstmoore, Winterlicht auf offenem Wasser, die unruhige Bewegung des frühen Frühlings über Schlick und Wiesen. In der Grafik konzentrierte er sich auf Tiere und Vögel und schuf Lithografien, die wissenschaftliche Genauigkeit mit offensichtlicher Zuneigung zum Motiv verbinden. Die Bandbreite der in seinem Werk dokumentierten Arten ist groß, von Schwimmenten auf Binnenseen bis zu Watvögeln an felsigen Ufern, was die visuelle Kompetenz von jemandem zeigt, der sich als Naturforscher und Künstler durch die Landschaft bewegte.

Neben seinem Atelier und seiner Druckgrafikpraxis arbeitete Andersson als Schriftsteller und Illustrator und veröffentlichte Bücher über Vögel, in denen seine eigenen Texte seine Zeichnungen und Gemälde begleiteten. Diese Doppelrolle als Autor und Illustrator stellte ihn in eine Tradition, die unter skandinavischen Naturkünstlern des frühen und mittleren zwanzigsten Jahrhunderts verbreitet war, wo die Grenze zwischen wissenschaftlicher Illustration und ausdrucksstarker Kunst bewusst verwischt wurde. Sein Buch „Strandäng“, das 1961 veröffentlicht wurde, ist ein Beispiel für diesen Ansatz: eine anhaltende Meditation über das Leben an Küstenwiesen, die sowohl in Wort als auch in Bild dargestellt wird.

Seine Werke befinden sich in den Sammlungen des Norrköpings konstmuseum und des Göteborgs konstmuseum, zwei der bedeutenderen schwedischen Regionalmuseen, was auf eine Karriere hinweist, die, obwohl sie nicht im Stockholmer Galeriekreislauf stattfand, anhaltende institutionelle Anerkennung fand.

Auf Auktionen erscheint Anderssons Werk hauptsächlich über schwedische Regionalhäuser. Göteborgs Auktionsverk und RA Auktionsverket Norrköping machen den Großteil seiner 12 registrierten Lose auf Auctionist aus, mit weiteren Auftritten bei Metropol, Auktionshuset Kolonn und Örebro Stadsauktioner. Die Motive spiegeln seinen lebenslangen Fokus wider: „Tjädertupp över mosse“ (ein Auerhahnhahn über einem Moor), „Lyftande gräsänder, Mjörn“ (aufsteigende Stockenten am See Mjörn), „Betande sädgäss“ (weidende Saatgänse) und „Kustpipare, stenig strand“ (Sandregenpfeifer an einem felsigen Strand). Die Preise in der Auktionshistorie sind bescheiden und reichen von 300 bis 1.200 SEK, was ihn als zugänglichen Einstiegspunkt für Sammler positioniert, die sich für schwedische Wildtierkunst aus der Mitte des 20. Jahrhunderts interessieren.

Bewegungen

Swedish Naturalist PaintingWildlife Art

Medien

Oil on panelOil on canvasWatercolourLithograph

Bemerkenswerte Werke

Strandäng1961book / illustrated
Pilgrimsfalkoil on canvas
Tjädertupp över mosseoil on panel

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