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Alf Ekberg
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Alf Ekberg wurde am 13. April 1945 in Kvidinge, einem kleinen Dorf im Norden von Skåne, geboren und verbrachte den Großteil seines Berufslebens in derselben Landschaft. Autodidaktisch gründete er 1972 sein Studio – Ateljé Källna – in Klippan, das bis zu seinem Tod im Jahr 2016 über vier Jahrzehnte lang das Zentrum seiner künstlerischen Tätigkeit blieb.
Ekberg arbeitete hauptsächlich mit Steinzeug und entwickelte ein persönliches Vokabular, das sich um organische Formen drehte: Fruchtformen – Äpfel, Birnen, Pflaumen –, die in seinen glasierten Keramiken, Bronzen und Gussgläsern immer wieder auftauchen. Seine charakteristische Technik bestand darin, matte, unglasierte Steinzeugoberflächen mit vergoldeten Akzenten zu kombinieren, ein Kontrast, der seinen kleinen Skulpturen eine stille Spannung zwischen dem Irdischen und dem Kostbaren verlieh. Er schuf auch Gebrauchskeramik und handgefertigte figurative Stücke, darunter weibliche Figuren in Bronze und Terrakotta, die zwischen dem Dekorativen und dem Meditativen angesiedelt sind.
Ab 1997 erweiterte Ekberg seine Praxis auf die Eisskulptur und trug Werke zum Ice Hotel in Jukkasjärvi in Schwedisch-Lappland bei – ein Material, das seine formalen Interessen an Volumen und Oberfläche unter völlig anderen Bedingungen zur Geltung brachte.
Im Laufe seiner Karriere stellte er in ganz Schweden sowie in Dänemark und Deutschland aus. Zu den Ausstellungsorten gehörten unter anderem Vikingsberg in Helsingborg, die Galerie Klostermühle in Bremen, Norrvikens Trädgårdar in Båstad und das Galleri Smedsbyn in Huskvarna. Seine Werke wurden in die Sammlungen des Kristianstad Museums und des Malmöhus County aufgenommen. Er erhielt 1983 und 1988 das Kulturstipendium des Kristianstad County.
Auf dem schwedischen Auktionsmarkt zirkulieren Ekbergs Werke stetig bei regionalen Auktionshäusern im ganzen Land. Die Datenbank von Auctionist verzeichnet 52 Lose, wobei das Spitzenresultat 3.000 SEK für eine signierte Steinzeugskulptur erreichte. Seine Werke erscheinen am häufigsten bei Auktionshuset Kolonn, RA Auktionsverket Norrköping, Gomér och Andersson Linköping und Stockholms Auktionsverk Helsingborg. Die Mehrheit der angebotenen Werke sind Skulpturen, wobei Keramik und Steinzeug den Kern dessen bilden, was auf den Markt kommt. Die Preise bleiben zugänglich, wodurch seine Werke für Sammler erhältlich sind, die auf die Art der stillen, regionalen Handwerkstradition ansprechen, die er sein Leben lang repräsentierte.