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KünstlerHungarian-Swedish

Akos Sollar

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Ákos Sallár wurde am 9. August 1942 in Veszprém, Ungarn, geboren und hat eine Karriere aufgebaut, die die kulturellen Migrationen des Nachkriegs-Mitteleuropas in Richtung Skandinavien nachzeichnet. Seine künstlerische Ausbildung war bewusst gesamteuropäisch: Er begann am College für Angewandte Kunst in Budapest (1961-1962), setzte seine Studien an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau (1963-1965) fort, zog dann nach Paris, um an der Académie des Beaux-Arts zu studieren (1965-1967), bevor er seinen Weg nach Norden mit einer letzten Periode am Konstfack in Stockholm (1967-1969) einschlug.

Diese Reiseroute brachte ihn in Dialog mit einer Reihe europäischer Moderne zu einer Zeit, als jede Stadt – Budapest, Warschau, Paris, Stockholm – ihre eigene, deutliche Nachkriegsprägung trug. Warschau war Mitte der 1960er Jahre ein Zentrum expressiver Figuration, die aus dem sozialistischen Realismus hervorging; Paris bot die gesamte Bandbreite der Nachkriegsschule; Stockholm ermöglichte den Zugang zum schwedischen Funktionalismus und zur skandinavischen materiellen Kultur, die ihn für den Rest seines Berufslebens umgeben sollte.

Sein Ausstellungsdebüt erfolgte früh. Er nahm 1963 an „Junge Talente“ in Budapest teil, gefolgt von den Ausstellungen Junger Künstler Warschaus in den Jahren 1964 und 1965. Paris brachte 1966 Auftritte im Salon des Jeunes und die Teilnahme am Prix de Rome-Wettbewerb. Nach seiner Ansiedlung in Schweden stellte er in der Galleri Heland in Stockholm aus und hat eine beständige Präsenz im schwedischen regionalen Galerie-Kreis, einschließlich WEFA Konst in Jönköping und Metropol.

Sallár verbrachte einen Großteil seines Berufslebens in der Region Nässjö in Småland. Er unterrichtete Anfang der 1970er Jahre Zeichnen an der Centralskolan in Nässjö und lehrte anschließend bis 2008 Kunst an der Sörängens folkhögskola, ein Engagement von fast vier Jahrzehnten für die Kunstbildung auf dem schwedischen Land. Seine Gemälde befinden sich in den Kunstsammlungen der Gemeinde Nässjö.

Auf Auktionen erscheint seine Arbeit hauptsächlich über schwedische Regionalhäuser, wobei Öl auf Leinwand-Gemälde bei Gomér & Andersson in Jönköping als die beständigste Plattform zirkulieren. Die Werke umfassen figurative und expressive Themen – der Titel „The Silence“ für eine große Leinwand von 120 x 160 cm deutet auf eine innere, kontemplative Tendenz hin. Seine Auktionspräsenz spiegelt einen ruhigen regionalen Stellenwert wider und nicht einen Markt mit breiter institutioneller Reichweite, was mit einer Karriere übereinstimmt, die durch anhaltendes lokales Engagement und nicht durch internationale Ausstellungen aufgebaut wurde.

Bewegungen

European ModernismFigurative Painting

Medien

Oil on canvasSculpture

Bemerkenswerte Werke

The Silenceoil on canvas

Auszeichnungen

Prix de Rome competition participant1966

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