AH

KünstlerSwedish

Akke Hugh Malmeström

1 aktive Artikel

Akke Hugh Malmeström wurde am 6. Mai 1894 in Göteborg geboren, und die Breite seiner nachfolgenden Ausbildung steht in scharfem Kontrast zur provinziellen Stille seines späteren Sujets. Seine formale Ausbildung begann er bei Harald Biljer-Hedgren in Göteborg, bevor er nach München zog, wo er von 1911 bis 1915 sowohl die Kunstgewerbeschule als auch die Akademie der Bildenden Künste besuchte und gleichzeitig am Bayerischen Mosaikinstitut unterrichtet wurde. Diese Münchner Jahre waren entscheidend: Sie gaben Malmeström nicht nur eine technische Grundlage in der Malerei, sondern auch eine praktische Beherrschung der Mosaikkunst, die den zweiten, monumentalen Strang seiner Karriere sein Leben lang prägen sollte.

Studienreisen nach Rom vertieften seine Mosaikpraxis durch die direkte Auseinandersetzung mit den Werkstätten des Vatikans, eine Erfahrung, die Jahrzehnte später in Aufträgen für schwedische Kirchen Früchte tragen sollte. Zwischen 1922 und 1924 war er in Paris und besuchte Kurse an der Académie Colarossi, derselben Schule, die zuvor Rodin und Modigliani angezogen hatte. Anschließend arbeitete er sechs Jahre lang in Hamburg und gab seiner Karriere damit eine bewusst paneuropäische Prägung, die nur wenige schwedische Maler seiner Generation erreichen konnten.

Als Malmeström sich dem schwedischen Sujet zuwandte, war es vor allem Dalarna, zu dem er zurückkehrte, und er malte volkstümliche Szenen von Hochzeiten, Mittsommerfesten und Bauernhofversammlungen mit einer Wärme, die auf seinem eigenen Wissen über die Region beruhte. Er ließ sich in der Nähe von Siljansnäs nieder, und die Seenlandschaft um Siljan wurde zu einer wiederkehrenden Kulisse in seinen Öltafeln: von Birken gesäumte Herbstufer, Erntefelder im goldenen Licht, die markante Silhouette der dalekarlischen Kirchdörfer vor blassem nordischem Himmel. Die Werke verbinden eine europäische malerische Flüssigkeit, die er in München und Paris aufnahm, mit einem ausgeprägt schwedischen Temperament.

Seine öffentlichen Mosaikaufträge stellen ihn in die Tradition der monumentalen dekorativen Kunst, die Mitte des 20. Jahrhunderts in ganz Skandinavien aufblühte. Das Marmormosaik für die Kirche von Siljansnäs, die Marmordekoration für die Kirche von Garpenberg und die Mosaikarbeiten an der Fassade des alten Münchner Rathauses repräsentieren die dauerhafte, großformatige Dimension seines Schaffens, Werke, die dazu bestimmt sind, die Galerie-Wand zu überdauern und dauerhaft sakralen oder bürgerlichen Raum einzunehmen. Religiöse Themen, darunter mehrere Steinmosaik-Wandreliefs, die Christus und die Jungfrau darstellen, blieben ein roter Faden in seiner Atelierpraxis bis in seine späten Jahre.

Malmeström's Werk ist in den Sammlungen der Museen von Örebro und Leksand vertreten. Auf dem Auktionsmarkt stoßen seine Gemälde auf beständiges Interesse, wobei Öltafeln von dalekarlischen Landschaften die höchsten Werte erzielen. Die Plattform The Auctionist verzeichnet 16 ihm zugeschriebene Lose, die unter anderem bei Stockholms Auktionsverk Sickla, Uppsala Auktionskammare und Göteborgs Auktionsverk angeboten wurden. Das höchste Auktionsergebnis in unserer Datenbank liegt bei 4.286 EUR für eine schwedische Landschaft bei Sonnenuntergang, während kleinere Ölgemälde und Steinmosaik-Wandreliefs tendenziell im Bereich von 300 bis 1.200 SEK liegen, was ein breites Spektrum von Sammlern widerspiegelt, die sich mit verschiedenen Facetten seines Werks auseinandersetzen.

Bewegungen

Nordic RegionalismDecorative Arts

Medien

Oil on panelStone mosaicWoodcutGlass mosaic

Bemerkenswerte Werke

Marble mosaic, Siljansnäs ChurchMarble mosaic
Fiskarehus1962Wall relief, stone mosaic
Kväll i Capri1921Oil on panel
Höst åsens fäbodar1954Oil on panel
Vägen till EmmausWall relief, stone mosaic

Aktuelle Artikel

Top-Kategorien

Auktionshäuser